About
WIE ALLES BEGANN
Meine Geschichte der analogen Fotografie startete in der Stadt Furtwangen im Schwarzwald. Hier habe ich den Studiengang Online-Medien studiert. Durch diesen wurde meine Leidenschaft zur Fotografie und Kameras im Allgemeinen stetig noch größer. Dies liegt sicher auch daran, dass ich gerade aus technischer Sicht noch viel Fachwissen dazu gewonnen habe. Ich habe meine Bilder stets versucht besser zu machen und dabei meinen eigenen Stil zu finden, was heutzutage nicht immer einfach ist.
Im Sommer 2021 habe ich nach längerer Überlegung meine erste analoge Kamera gekauft, eine Olmypus OM-2. Beeinflusst wurde ich auch hier durch meine Kommilitonen, von welchen einige analoge Kameras besitzen.
Ende des Sommers war dann schließlich mein erster analoger 35mm Film belichtet und als ich das entwickelte Ergebnis vor mir hatte, war ich sehr zufrieden.
Der Look der Fotos, die Auswahl des Films und der gesamte Prozess haben mir extrem große Freude bereitet. Seitdem habe ich einen Film nach dem nächsten in meine mittlerweile insgesamt vier analogen Kameras eingesetzt und geschossen, oft dann auch immer parallel mit verschiedenen Filmen, um die unterschiedlichen Looks später vergleichen zu können.
Seit Ende März bin ich nochmal eine Stufe weiter gegangen mit meiner Mamiya 645 und Mittelformat Film.
Dies war der kurze Umriss, wie ich zur Analogfotografie gelangt bin.
Dieses Portfolio soll einen Einblick in meine analogen Fotografien geben.
Olympus om-2
Die Olympus war meine erste Analoge Kamera, welche ich auf eBay erworben habe. Ich war und bin nach wie vor ziemlich angetan von der äußeren Optik der Kamera und so war sie die erste im Bunde. Sie ist sehr solide und gut gebaut wie die meisten Kameras aus dieser Zeit, zudem lässt sie dem Fotografen viel Freiheit bei den manuellen Einstellungen, welche man alle am Objektiv direkt verändern kann. Ich habe Sie mit einem schicken Lederkoffer und zahlreichem Zubehör erworben und nach einer kleineren altersbedingten Reparatur war sie stets zuverlässig.
PENTAX ME
Kurze Zeit, nachdem ich mit der Olympus meine erste Analoge Liebe entdeckt habe, kam mit dieser Pentax ME die zweite Kamera in meinen Besitz. Sie ist in einem außergewöhnlich gutem Zustand für ihr Alter und hat meinem verstorbenem Onkel gehört. Nach über 20 Jahren habe ich eine neue Knopfzelle eingelegt und sie war startklar. Sie ist die kleinste Kamera in meiner Sammlung, zwar lässt sie einem nicht so viele Einstellungsmöglichkeiten wie beispielsweise die Olympus, aber sie ist dafür ein sehr guter und kleiner Allrounder.
Canon t70
Die Canon, ist mit Abstand die neueste meiner Kameras, nun hat sie bei mir ebenfalls wieder eine Verwendung gefunden. Sie ist am einfachsten zu bedienen und hat Komfortfeatures wie automatischer Filmtransport und die damalige fortschrittliche Belichtungsmessung. Diese Kamera ist eigentlich unzerstörbar, und wie man bei meinem Exemplar gesehen hat, macht ihr weder Sand von Hawaii noch 30 Jahre im Keller etwas aus. Zwei frische Doppel A-Batterien und startklar.
Miranda Sensomat
Von Freunden meiner Eltern habe ich zu guter letzt diese relativ seltene Miranda geschenkt bekommen. Sie ist ebenfalls in topform und hat kaum Gebrauchsspuren. Technisch gesehen ist sie die simpelste der Kameras, hat aber schon einen Belichtungsmesser und einen wechselbaren Sucher. Wie die anderen hat auch sie ein 50mm Objektiv und braucht zum Betrieb nur eine Knopfzelle. Von der Ergonomie her ist sie teilweise etwas unhandlich, aber immer noch kompakt, wenn man sie mit der nachfolgenden Kamera vergleicht.
Mamiya 645
Ich bin den nächsten Schritt gegangen und habe mir nach langer Überlegung diese Mamiya 645 zugelegt, welche ich über eBay aus Japan gekauft habe. Die Kamera spielt verglichen mit den Kleinbildkameras zuvor in einer eigenen Liga. Natürlich ist sie alles andere als eine kleine Kamera für unterwegs, aber dafür hat sie mit 6 x 4,5 cm Filmformat (daher die Zahl im Namen) den deutlich größeren Film statt der für Kleinbildformat üblichen 36 x 24 mm. Wie bei den digitalen Bildsensoren heute bedeutet mehr Fläche auf dem Trägermedium mehr Platz, um Licht und Bildinformationen zu speichern, wodurch die Bilder vor allem deutlich schärfer werden als beim Kleinbild. Die Kamera ist von 1975 und im Top Zustand, hat einen Belichtungsmesser und ein 55mm Objektiv.
POLAROID SUPERCOLOR 635 CL
Zur Analogen Fotografie gehört auch die Sofortbildfotografie, welche vor allem durch Polaroid in den 70er und 80er Jahren maßgeblich geprägt wurde. Auch diese Art der Fotografie hat in den vergangenen 5-10 Jahren eine regelrechte Renaissance erfahren. Fotografieren mit Sofortbildern ist technisch nicht anspruchsvoll und das macht es wiederum so einzigartig. Zwar gibt es mittlerweile neu produzierte Kameras wie die Fuji Instax Mini, aber für mich war klar wenn eine Polaroid, dann eine originale wie diese Supercolor aus 1986. Bei Ihr sind Fokus und Brennweite fix, man bekommt nur eine Nahlinse für Portraitaufnahmen und kann die Belichtung durch einen einfachen Regler etwas variieren. Polaroid selbst produziert die 600er Filme nach wie vor, die ebenfalls mit dieser Kamera kompatibel sind.